Drei Berge

Volkenberg - Himmelberg - Eichelberg

WW 3Berge 2 WW 3Berge 3 WW 3Berge 1

Info

 Weglänge:                          ca. 8 km

Gehzeit:                             ca. 2,5 Std

Start / Ziel:                        Parkplatz hinter dem Rathaus    
                                       

Karte

WW Map Berge-web

Beschreibung

 Von der Rathausstraße Richtung Oberleinach über die Leinach-Brücke zur Bachstraße. Kurz vor deren Ende geht es links über die steile Treppe hinauf zur Straße "Am Mühlberg". Nach wenigen Metern durch die "Brunnengasse" erreicht man ein Wasserbecken mit eiserner Schwengelpumpe. Links führt ein mit Büschen bestandener Weg bergan zur "Kustra". Leicht ansteigend umrundet der Weg den Berghang und lässt den Blick zu den Häusern des oberen Ortes sowie sein landschaftliches Umfeld schweifen. Links und rechts begleiten uns Weinstöcke, ein "Wengert" – denn Leinach ist Weinort! Zudem sieht man hier die Bahngleise der ICE-Strecke Würzburg Fulda in der Öffnung des Eichelbergtunnels verschwinden.

Der Weg nähert sich dem Schwarzkiefernwald am Volkenberg. Bergan begleitet uns das Symbol "Weintraube" bis zu einem Querweg, wir biegen rechts ab und gelangen ohne große Höhenunterschiede zu einem breiteren Weg, dem Hauptweg am Volkenberg. Erneut biegen wir rechts in südliche Richtung ab und entdecken so reizvolle, überwiegend landwirtschaftlich genutzte Landschaftsformen im Leinacher Umland.

 

Wegbeschreibung

Das Käppele lassen wir links liegen und gehen nach rechts zum Königsberg. So steht es auf unserer Wanderkarte. Bei den Leinachern ist das allerdings der "Hemberg", wo die Straße ins Maintal über den Berg geht. Kurz vor einem viel genutzten Wanderparkplatz weist ein auffallend schöner Grenzstein auf die Flurgrenze zwischen den Gemarkungen Oberleinach und Erlabrunn hin.

Kurz danach stoßen wir auf die “Hemberg”-Straße, gehen ein kurzes Stück bergauf, und wechseln nach rechts auf den betonierten Weg zum Eichelberg. Aus der Karte ist zu ersehen, dass unter uns im Tunnel die Trasse der ICE‑Strecke Würzburg‑Fulda verläuft.

Verändert haben sich mittlerweile die Aussichtsmöglichkeiten. Links im Maintal ist bebautes Gebiet oberhalb von Veitshöchheim zu sehen. Weiter rechts, bei klarem Wetter, sind Schenkenturm, Festung Marienberg und die mit Aussichtsturm und Funktürmen bestückte Frankenwarte bei Würzburg deutlich zu erkennen. Ganz nah auf Leinacher Gemarkung sind auch drei Windkraftanlagen, die seit 2007 in Betrieb sind. Davor liegen die landwirtschaftlichen Gebäude der Dietrich'schen Aussiedlerhöfe.

Den nächsten links nach unten führenden Weg nutzen wir bis dieser auf eine an den Aussiedlerhöfen vorbei nach Leinach führende Straße stößt. An dieser befindet sich kurz vor dem Weinbaugebiet Hüttental ein weiterer besonderer Grenzstein. Hier stoßen die Gemarkungen Erlabrunn, Oberleinach und auch Margetshöchheim zusammen ‑ im Volksmund "Dreiländereck“ genannt.

Wir wandern weiter und biegen rechts auf einen betonierten Weg in Richtung Prangertsgraben ein. Vor uns das Buchholz, ein eindrucksvoller Laubwald am Eichelberg. Rechts zweigt ein Weg zum Waldrand ab. Zwischen Wein und Wald erreichen und durchqueren wir den Steppenheidewald am Eichelberg und gelangen zum aussichtsreichen Rastplatz am Himmelberg.

Hier gabelt sich der Weg. Am rechten, etwas kürzeren Weg befindet sich am Trieb ein Holzhaus mit Grill­- und Sitzgelegenheiten im Freien.

Der linke ist ein idealer Panoramaweg. Am Berghang hat man den wohl schönsten Blick auf große Teile des Ortes und kann auch bereits den Endpunkt der Tour erblicken, der nach etwa 2 km erreicht ist.

 

Wusstest Du schon?

… dass die auf der Leinacher Flur befindlichen Schwarzkiefernforste zu den größten derartige Baumbeständen Deutschlands gehören? Sie wurden zwischen 1883 und 1911 auf den vielfach kahlen Bergen angepflanzt. Bei dieser Aktion haben in Oberleinach auch Schulkinder unter ihrem Lehrer Claus Schnabel mitgewirkt.aus der Leinacher Chronik von Christine Demel

wandertipp